Mit Sorgfalt und Liebe vom Anbau bis zum Teller…

leicht gesagt, aber was steckt dahinter?

Die Geschichte unserer Kartoffeln beginnt schon ein Jahr vor der Ernte
Indem Wir Kleegras anbauen und daraus Kompost herstellen bereiten wir die Grundlage der nächsten Ernte, erhöhen die  Bodenfruchtbarkeit, stellen Nährstoffe bereit und aktivieren das Bodenleben.

Bereits im Herbst werden Pflanzkartoffeln aussortiert und getrennt gelagert. Außerdem werden weitere Pflanzkartoffeln dazu bestellt: Das sind kontrollierte, auf die Freiheit von Krakheitserregern geprüfte, Kartoffeln. Bis spätestens Dezember müssen wir unds also für Sorte und Menge entschieden haben. 
Ende März legen wir die Kartoffeln dann in Vorkeimkisten und stellen sie an einen hellen, milden Ort. So entstehen schon erste Triebe und die Kartoffel wächst schneller. 
Zeitgleich wird das Kleegras umgepflügt, und der Boden bearbeitet, bis er feinkrümelig ist.

 

Rein damit! - Reine Knollen, reine Erde

Mitte April werden die Knollen dann endlich gelegt und angehäufelt. Damit die jungen Pflanzen nicht von Wildkräutern überwuchert werden, bewegen wir die angehäufelten Dämme mehrmals im Jahr. Dafür tragen wir sie mit der Saategge ab und schütten sie mit den Häufelscharen neu auf. 


Im Juli, wenn die Pflanzen den Boden vollständig bedeckt haben, wird es für uns etwas ruhiger. Konventionelle Kartoffeln wurden bis dahin bereits mit bis zu 12 Behandlungen von Ackergiften bis chemisch-synthetischen Düngern unterzogen. Auch im Bioanbau werden teils mehrmals im Jahr Kupferpräperate zur Regulierung der Kraut und Knollenfäule, sowie verschiedene pflanzliche Gifte gegen die Kartoffelkäfer, die das Kraut der Pflanze fressen, gespritzt.


Wir vom Biohof Hausmann verzichten auf Dünger, Präperate oder Spritzen und widmen uns derweil dem Gemüse.

 

Die Ernte

Im September ist es endlich soweit: Die Knollen können geerntet werden!
Letztes Jahr noch mittels Kartoffelschleuder (Jahrgang 1936) und Handarbeit.
Dieses  haben wir einen Ernter gekauft, der die Kartoffeln von der Erde separiert und auf einen Hänger schüttet.

Auf dem Hänger bleiben die Kartoffeln ein bis zwei Tage im Luftzug stehen, so heilen die bei der Ernte entstandenen Wunden. Danach werden die Kartoffeln vorsortiert. Pflanzkartoffeln für das nächste Jahr werden aussortiert und in den Keller eingelagert.
Bei niedrigen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit bleiben sie lange frisch. Bis Mitte  Mai können wir sie auf Wunsch in deine Gemüsekiste legen, oder per Paket nach ganz Deutschland verschicken.

 

Jetzt bist du dran!

Genau genommen müsste hier „Mit Liebe und Sorgfalt vom Feld bis zum Waschbecken“ stehen, denn wie die Kartoffel letztendlich auf den Teller kommt entscheidest du. 
Dafür gibt es unzählige Möglichkeiten - deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

 

Daniels Empfehlung

Festkochende Kartoffeln einfach schälen, würfeln und in Öl anbraten.
Anschließend mit Salz würzen und mit einem Dip aus Tahin, Zitronensaft, Kreuzkümmel und Wasser servieren.

(Bild folgt)

(Details findet ihr bald in unserem Rezeptbereich)